XR & Virtual Production

Messefilm ohne Messestress: Virtual Production für Messeauftritte

Der übliche Ablauf sieht so aus: Das Kamerateam kommt am zweiten Messetag, wenn der Stand läuft. Dann wird zwischen Besuchern gedreht, der Geschäftsführer hat zwanzig Minuten zwischen zwei Terminen, die Halle ist laut, das Licht kommt von oben und ist nicht zu ändern, und im Hintergrund läuft der Wettbewerber durchs Bild. Das Ergebnis ist ein Film, der drei Wochen nach der Messe fertig wird. Also genau dann, wenn ihn niemand mehr braucht.

Der Denkfehler steckt im Zeitpunkt, nicht in der Produktion. Ein Messefilm hat seinen größten Nutzen vor der Messe, nicht danach.

Warum der Dreh in der Halle so teuer ist

Auf der Messe zahlen Sie für Bedingungen, die Sie nicht kontrollieren können:

  • Ton. Hallenakustik und Nachbarstände machen O-Ton zur Glückssache. Vieles muss später nachvertont werden.
  • Licht. Hallenbeleuchtung ist für Besucher gemacht, nicht für Kameras. Eigenes Licht braucht Fläche, die auf dem Stand niemand hat.
  • Zeit. Ihre Leute sind auf der Messe, um zu verkaufen. Jede Drehminute konkurriert mit einem Kundengespräch.
  • Kein zweiter Versuch. Was am Messetag nicht im Kasten ist, ist weg. Die Halle wird abgebaut.

Dazu kommen Reise, Übernachtung und Standby für ein Team, das den Großteil des Tages wartet.

Der Messefilm entsteht vor dem Messestand

Im XR-Studio drehen Sie die Kulisse, die es zum Drehzeitpunkt noch gar nicht gibt. Liegen die CAD- oder 3D-Daten Ihres Standbauers vor, wird daraus eine Umgebung auf der LED-Wand, vor der Ihr Team steht, lange bevor die erste Traverse in der Halle hängt. Wie der Weg von Konstruktionsdaten zur fertigen Kulisse läuft, beschreibt Vom CAD-Modell zur Filmkulisse.

Der praktische Unterschied: Sie drehen an einem ruhigen Tag, mit gesetztem Licht, sauberem Ton und so vielen Takes, wie die Aussage braucht. Und weil die Kulisse digital ist, wechseln Sie sie in Minuten. Standumgebung, Produktnahaufnahme vor neutralem Hintergrund, Markenwelt für Social: an einem Tag statt an drei. Warum das die Kosten drückt, rechnet So senkt Virtual Production die Drehkosten durch.

Drei Filme, die vor der Messe fertig sein sollten

Ein Messeauftritt braucht selten einen Film, sondern meistens drei kurze:

  1. Die Einladung. Sechzig Sekunden, die sagen, was Sie zeigen und in welcher Halle Sie stehen. Läuft vier bis sechs Wochen vorher über Newsletter, LinkedIn und die Messe-Landingpage. Genau deshalb muss dieser Film fertig sein, bevor der Stand steht.
  2. Der Standloop. Der Film auf dem Bildschirm am Stand, ohne Ton verständlich, in Schleife. Er erklärt das Produkt, während Ihr Vertrieb parallel mit jemand anderem spricht.
  3. Der Nachfasser. Das Video für die Mail an alle Kontakte aus der Messewoche. Es kann bereits vorproduziert sein, nur die Anmoderation entsteht danach.

Der Loop und die Einladung teilen sich denselben Drehtag. Das ist der eigentliche Effizienzgewinn, nicht der einzelne Film.

Was Sie vorbereiten sollten

Drei Dinge entscheiden über den Vorlauf:

  • Standdaten früh anfragen. Der Standbauer hat die Daten meist Wochen vor dem Aufbau. Das ist Ihr Zeitfenster.
  • Auf eine Aussage einigen. Der häufigste Grund für unbrauchbare Messefilme ist nicht die Technik, sondern dass drei Abteilungen drei Botschaften unterbringen wollen.
  • Fassungen mitdenken. Hochformat für Social, 16:9 für den Standbildschirm, mit und ohne Untertitel, oft zusätzlich auf Englisch. Am Drehtag kostet das nichts, im Nachhinein schon.

Warum das in der Metropolregion naheliegt

Die Messe Nürnberg ist der Taktgeber für einen großen Teil des regionalen Mittelstands: SPS für die Automatisierung, embedded world für Elektronik, BIOFACH, FachPack, Chillventa, die Spielwarenmesse. Für Aussteller aus Franken heißt das mehrere Messetermine pro Jahr, jeder mit demselben Bedarf an Bewegtbild.

Unsere XR-Stage steht in Erlangen, rund 20 Autominuten vom Messegelände entfernt. Für einen Drehtag heißt das: morgens hin, abends zurück, kein Reisebudget. Mehr zum Standort steht unter XR Studio Erlangen / Nürnberg.

Kurz gesagt: Drehen Sie nicht auf der Messe, was Sie vor der Messe besser drehen können. Auf der Messe bleibt, was nur dort entsteht: echte Gespräche, echte Besucher, echte Stimmung.

Mehr zum Studio und zu den Mietmodellen: LED-Studio mieten und Virtual Production. Was ein Drehtag kostet, rechnen Sie im Drehtag-Rechner durch, oder fragen Sie direkt Ihre Verfügbarkeit an.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Wann muss ein Messefilm fertig sein?

Praktisch nutzbar ist er nur, wenn er vor der Messe fertig ist, denn Einladung, Landingpage und Anzeigen laufen typischerweise vier bis sechs Wochen vor Messebeginn. Rechnen Sie ab Briefing mit einigen Wochen Vorlauf, je nachdem, ob eine virtuelle Kulisse aus Ihren Standdaten aufgebaut wird.

Können Sie unseren Messestand als Kulisse nachbauen?

Ja, wenn Standdaten vorliegen. Aus den CAD- oder 3D-Daten des Standbauers wird eine Umgebung, vor der Sie drehen, bevor der reale Stand aufgebaut ist. Liegen keine Daten vor, arbeiten wir mit einer neutralen Markenkulisse.

Was kostet ein Messefilm aus dem XR-Studio?

Der Drehtag ist die kalkulierbare Größe: Dry Hire ab 1.450 Euro pro halbem Tag, Studio mit Operator ab 2.500 Euro pro Tag. Dazu kommen Aufbereitung der Kulisse, Schnitt und Fassungen. Eine Kalkulation für Ihren Fall gibt es nach einem kurzen Tech-Briefing.

Drehen Sie auch auf der Messe selbst?

Ja, für Messerückblick, Interviews am Stand und Stimmungsbilder ist ein Dreh vor Ort weiterhin sinnvoll. Die Empfehlung lautet nicht, nie auf der Messe zu drehen, sondern alles vorzuziehen, was nicht zwingend dort entstehen muss.

Wie weit ist das Studio von der Messe Nürnberg entfernt?

Unsere XR-Stage steht in der Gundstraße 13a in Erlangen, rund 20 Autominuten vom Nürnberger Stadtzentrum und gut erreichbar aus der gesamten Metropolregion.

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