XR & Virtual Production

Recruiting-Videos aus dem XR-Studio: Employer Branding, das auffällt

Ein gutes Recruiting-Video scheitert selten am Willen, sondern an der Logistik. Die Produktion läuft, die Halle ist laut, der Reinraum darf nicht betreten werden, und die Kollegin, die eigentlich vor die Kamera soll, hat genau zwei Stunden Zeit. Am Ende entsteht ein Film, der aussieht wie der aller anderen: Flur, Schreibtisch, Logo an der Wand.

Virtual Production dreht diese Reihenfolge um. Statt den Dreh durch das Unternehmen zu schieben, kommt das Unternehmen für einen Tag ins Studio, und die Kulisse kommt auf die LED-Wand.

Warum Recruiting-Drehs im Betrieb so teuer werden

Die Kosten eines Employer-Branding-Films stecken selten in der Kamera. Sie stecken in allem drumherum:

  • Stillstand: Ein Drehteam in der Fertigung bedeutet Abstimmung, Begleitung und im Zweifel eine Pause an der Linie.
  • Zugang: Sicherheitsbereiche, Reinräume, Kundendaten auf Bildschirmen, jede Freigabe kostet Vorlauf.
  • Wege: Drei Standorte für drei Szenen heißen zwei halbe Tage Fahrt und drei Mal Auf- und Abbau.
  • Ton: Maschinenlärm ruiniert das O-Ton-Interview, das eigentlich der Kern des Films sein sollte.

Das Ergebnis ist ein Budget, das größtenteils nicht im Bild landet.

Was sich auf der LED-Wand ändert

Im XR-Studio steht die Umgebung bereits am Set, live gerendert und kameragetrackt. Für Recruiting-Filme heißt das konkret:

  • Mehrere Kulissen an einem Tag: Werkshalle, Labor, Büro-Loft, Außenaufnahme bei Abendlicht. Der Wechsel dauert Minuten, nicht Umzugstage. Wie das rechnerisch aufgeht, zeigt der Artikel So senkt Virtual Production die Drehkosten.
  • Ruhe für den O-Ton: Ihre Mitarbeitenden sprechen in einem akustisch kontrollierten Raum statt gegen eine Presse an. Das hört man, und es entscheidet darüber, ob ein Statement glaubwürdig wirkt.
  • Keine Freigabeschleifen für Hintergründe: Auf der Wand steht keine echte Anlage und kein echter Kundenmonitor. Was zu sehen ist, haben Sie vorher freigegeben.
  • Kontrolliertes Licht: Das Licht der virtuellen Umgebung fällt real auf Gesichter und Arbeitskleidung. Warum das gegenüber Greenscreen ein Unterschied ist, erklärt In-Camera VFX vs. Greenscreen.

Ein Drehtag, ein ganzes Kanal-Paket

Recruiting ist kein Einzelfilm mehr, sondern ein Set aus Formaten. Genau dafür ist ein Studiotag effizient, weil die Kulisse zwischen den Formaten nur einen Klick entfernt liegt:

  • ein Karriereseiten-Film von 90 bis 120 Sekunden,
  • fünf bis acht Kurzclips im Hochformat 9:16 für Instagram, TikTok und LinkedIn,
  • Mitarbeiter-Statements als Serie, ein Gesicht pro Clip,
  • Stellenanzeigen-Teaser, die Sie pro Vakanz neu texten können,
  • Standbilder aus derselben Session für Karriereseite und Anzeigen.

Der zweite Vorteil zeigt sich erst später: Eine einmal gebaute virtuelle Kulisse bleibt bestehen. Der Film für die nächste Abteilung sieht in sechs Monaten aus wie der erste, ohne dass jemand Wetter, Tageszeit oder Wandfarbe nachstellen muss. Genau das macht Employer Branding als Serie erst planbar.

Warum das in Erlangen und Nürnberg besonders zählt

Die Metropolregion Nürnberg ist ein enger Arbeitsmarkt. Medizintechnik, Maschinenbau, Automatisierung und IT konkurrieren hier um dieselben Fachkräfte, oft mit ähnlichen Argumenten und auf denselben Plattformen. Wer in diesem Umfeld mit einem Flurvideo antritt, verliert nicht gegen ein schlechtes Argument, sondern gegen ein besseres Bild.

Ein Studiotag in Erlangen ist für Unternehmen aus Nürnberg, Fürth und der Region eine kurze Anfahrt statt einer Reise. Adresse, Anfahrt und Parkplätze finden Sie unter XR Studio Erlangen / Nürnberg.

So bereiten Sie den Drehtag vor

Drei Dinge entscheiden über das Ergebnis, und alle drei passieren vor dem Drehtag:

  1. Wenige, echte Sprecher. Vier gut vorbereitete Mitarbeitende schlagen zwölf, die nur kurz vorbeischauen. Fragen vorher schicken, Antworten nicht auswendig lernen lassen.
  2. Kulissen nach Botschaft wählen, nicht nach Effekt. Eine glaubwürdige Werkshalle trägt einen Ausbildungsfilm weiter als eine Raumstation.
  3. Formate vorher festlegen. Was 9:16 werden soll, wird am Set anders gestellt als ein 16:9-Interview. Das kostet am Drehtag nichts, wenn es im Konzept steht.

Kurz gesagt: Virtual Production macht Recruiting-Videos nicht spektakulärer, sondern planbarer. Ein Tag, mehrere Welten, ein ganzes Quartal an Content.

Mehr zum Studio und zu Mietmodellen: LED-Studio mieten und Virtual Production. Was ein Drehtag kostet, rechnen Sie im Drehtag-Rechner durch, oder fragen Sie direkt Ihre Verfügbarkeit an.

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